Die Bobath-Therapie

Die Bobath-Therapie ist ein Behandlungskonzept, das sich besonders zur Rehabilitation von Patienten mit Hirnschäden – wie zum Beispiel nach einem Schlaganfall – eignet.

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Ziel des Bobath-Konzeptes ist es, verloren gegangene Bewegungen wiederzuerlernen. Im Gegensatz zu anderen Formen gibt es in der Bobath-Therapie keine standardisierten Übungen. Vielmehr stehen alltagsbezogene therapeutische Aktivitäten im Mittelpunkt des Bobath-Konzeptes. Dabei ist es wichtig, dass neben dem Patienten auch Angehörige sowie in den Genesungsprozess involvierte Personen intensiv mit dem Bobath-Therapeuten zusammenarbeiten. Das Bobath-Konzept wurde in den 40er-Jahren von dem Ehepaar Berta (Krankengymnastin und Gymnastiklehrerin) und Karel Bobath (Neurologe) entwickelt.

Abrechnungshinweis: Die Bobath-Therapie ist Bestandteil der Heilmittelrichtlinien (Link: http:physio.de/hmr) und wird als Sonderform der Krankengymnastik (KG neuro nach Bobath) verordnet.


Manuelle Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massagetechnik, die die Entstauung von Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe unterstützt. Sie wird zum Beispiel bei Ödemen in den Beinen oder Armen, nach Brust- und Unterleibsoperationen sowie Muskelverletzungen, aber auch rheumatischen Erkrankungen und Migräne-Beschwerden eingesetzt.

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Die kreisförmigen Bewegungen bei der Manuellen Lymphdrainage wirken sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus. Anders als die Massage, soll die Manuelle Lymphdrainage nicht für eine Mehrdurchblutung sorgen. Die Manuelle Lymphdrainage wurde in den 60er-Jahren vom Ehepaar Estrid und Emil Vodder in Dänemark entwickelt und anschließend durch Hans-Tilmann Asdonk modifiziert.

Abrechnungshinweis: Die Manuelle Lymphdrainage ist Bestandteil der Heilmittelrichtlinien (externer Link: http:physio.de/hmr) und wird als Sonderform der Physiotherapie verordnet (MLD).

externer Link: http://www.werde-gesund.info/therapie/Lymphdrainage.htm
Lymphdrainage nach Amputationen (externer Link): http://werde-gesund.info/therapie/Brustampuationen.htm


KG-Physiotherapie

Die KG-Physiotherapie ist eine äußere Form der Anwendung. Ziel der Physiotherapie ist es, durch spezielle Therapie-Techniken Störungen der Körperfunktionen zu vermeiden oder zu beseitigen.

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Auch Fehlentwicklungen können mit Hilfe des Physiotherapeuten korrigiert werden. Durch die Physiotherapie sollen Eigenständigkeit und Selbstständigkeit des Patienten gefördert werden. Dabei ist die physiotherapeutische Behandlung stets an die körperlichen Fähigkeiten des Patienten angepasst.

Abrechnungshinweis: Die KG-Physiotherapie ist Bestandteil der Heilmittelrichtlinien (externer Link: http:physio.de/hmr) und wird vom Arzt verordnet.


Die Klassische Massage

Die Klassische Massage ist eine der ältesten Behandlungsformen. Mit Hilfe von verschiedenen Grifftechniken werden bei der Klassischen Massage neben der Muskulatur auch die oberflächlichen Gewebepartien stimuliert.

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Die Klassische Massage wird zum Beispiel zur Schmerzlinderung, Stoffwechselanregung und Verbesserung der Durchblutung eingesetzt. Aber auch Lockerungen und Dehnungen können durch die Klassische Massage erreicht werden. Meist wird die Klassische Massage mit einer vorhergehenden Wärmeanwendung wie der Naturmoor- und Fangopackung oder Heißluft kombiniert.

Abrechnungshinweis: Die Klassische Massage ist Bestandteil der Heilmittelrichtlinien (externer Link: http:physio.de/hmr) und wird als Behandlungstechnik der Physiotherapie verordnet (KMT).

Externer Link: http://werde-gesund.info/therapie/klassische_Massage.htm

In Kürze bieten wir auch die Fußreflexzonenmassage an. Mehr Informationen finden Sie unter (externer Link): http://werde-gesund.info/therapie/Fussreflexzonentherapie.htm


Die Schlingentisch-Behandlung

Bei der Schlingentisch-Behandlung werden einzelne Köperteile oder der ganze Körper mit Hilfe von speziellen Seilzügen und Schlingen aufgehängt. Durch den Schlingentisch erfährt der Patient das Gefühl von einer verringerten Schwerkraft. So können mit Hilfe des Therapeuten am Schlingentisch auch Übungen durchgeführt werden, die sonst schmerzhaft wären.

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In Kombination mit anderen Therapieformen kommt der Schlingentisch zum Beispiel bei akuten und chronischen Bandscheibenschäden, Lähmungen sowie bei Schmerzen der Wirbelsäule und des Schulter- bzw. Hüftgelenks zum Einsatz.

Abrechnungshinweis: Der Schlingentisch ist ein Bestandteil der physiotherapeutischen Behandlung.

Externer Link: http://werde-gesund.info/therapie/Schlingentisch.htm


Die Bindegewebsmassage (BGM)

Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle Form der Reflexzonenmassage. Neben der Bindegewebsmassage zählen zur Reflexzonenmassage zum Beispiel die Fuß- oder Muskelreflexzonenmassage.

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Ziel der Bindegewebsmassage ist es, einen Spannungsausgleich betroffener Regionen zu erreichen. Dabei wirkt die Bindegewebsmassage insbesondere auf innere Organe. Bei der Bindegewebsmassage werden in erster Linie Zonen im Bereich des Rückens behandelt. 1929 wurde die Bindegewebsmassage von der Krankengymnastin Elisabeth Dicke entwickelt.

Abrechnungshinweis: Die Bindegewebsmassage ist Bestandteil der Heilmittelrichtlinien (externer Link: http:physio.de/hmr) und wird als Behandlungstechnik der Physiotherapie verordnet.


Die Wärmetherapie

Die Wärmetherapie wird vor allem zur Muskelentspannung, Schmerzlinderung und zur Verbesserung der Dehnfähigkeit des Gewebes angewandt. Empfohlen wird die Wärmetherapie bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates wie zum Beispiel bei Wirbelsäulensyndromen und Arthrosen. Oft wird die Wärmetherapie auch bei chronischen Gelenkentzündungen als lindernd empfunden.

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Die Wärme wird entweder in Form von Naturmoor- und Fangopackungen, heißen Rollen oder Infrarotlicht verabreicht. Die Wärmetherapie wird meist vor anderen physikalischen Anwendungen wie zum Beispiel der Klassischen Massage oder der KS-Physiotherapie verwendet.

Abrechnungshinweis: Die Wärmetherapie ist Bestandteil der Heilmittelrichtlinien (externer Link: http:physio.de/hmr) und wird als ergänzendes Heilmittel verordnet.


Die Kältetherapie

Die Kältetherapie soll Entzündungen hemmen und dabei die Nervenleitgeschwindigkeit herabsetzen. Mit der Kältetherapie werden die Muskelspindeln aktiviert, sodass der Muskeltonus erhöht wird.

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Das ist bei einer kürzeren Sequenz der Kältetherapie der Fall. Findet die Kältetherapie über einen längeren Zeitraum statt, verringert sich die Muskelspindelaktivität und bewirkt so eine verminderte Muskelspannung.

Bei der Kältetherapie wird die Kälte in Form von Eiskompressen oder tiefgekühlten Gel-Beuteln aufgetragen.

Abrechnungshinweis: Die Kältetherapie ist Bestandteil der Heilmittelrichtlinien (externer Link: http:physio.de/hmr) und wird als ergänzendes Heilmittel verordnet.


Die Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist ein diagnostisches und therapeutisches Verfahren. Ziel der Manuellen Therapie ist es, den normalen Bewegungsspielraum von Gelenken wiederherzustellen.

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Bei der Manuellen Therapie werden vor allem Bewegungsstörungen im Bereich der Wirbelsäule behandelt. Die Manuelle Therapie wird unter anderem bei Wirbelsäulenschmerzen im Hals-, Brust- und Lendenbereich angewendet. Aber auch zum Beispiel bei Kopfschmerzen und Kiefergelenksfunktions-Störungen kann die Manuelle Therapie Linderung bringen.

Abrechnungshinweis: Die Manuelle Therapie ist Bestandteil der Heilmittelrichtlinien (externer Link: http:physio.de/hmr) und wird als KS-MT verordnet.

Externer Link: http://werde-gesund.info/therapie/Manuelle_Therapie.htm

KURSE

Pilates

Pilates ist eine Trainingsmethode, die den menschlichen Körper in seiner Gesamtheit betrachtet. Dabei greift Pilates auf Elemente aus dem Yoga, der Gymnastik und der asiatischen Kampfkunst zurück. Die Übungen im Pilates dienen vor allem der Kräftigung der Muskulatur sowie der Verbesserung der Beweglichkeit und Dehnfähigkeit.

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Die Kombination aus Körperbeherrschung, Tiefenatmung und Entspannung bewirkt im Pilates außerdem eine Verbesserung des Körperbewusstseins.

Abrechnungshinweis: Der Pilates-Kurs ist als Präventionskurs bei den gesetzlichen Krankenkassen zugelassen, sodass ein Anspruch auf Kostenrückerstattung der Kursgebühr von rund 75 Prozent besteht. Weitere Informationen über das Präventionsangebot erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Externer Link: http://werde-gesund.info/therapie/Pilates.htm


Nordic Walking

Nordic Walking ist ein sanftes und effektives Ganzkörpertraining. Dabei nutzt Nordic Walking den diagonalen Bewegungsablauf beim Walken durch den bewussten Einsatz der Nordic Walking-Stöcke.

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So löst das Nordic Walking zum Beispiel Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich, verbessert die Herz-Kreislaufleistung und kräftigt außerdem die Arm- und Oberkörpermuskulatur.

Abrechnungshinweis: Der Kurs Nordic Walking ist als Präventionskurs bei den gesetzlichen Krankenkassen zugelassen, sodass ein Anspruch auf Kostenrückerstattung der Kursgebühr von rund 75 Prozent besteht. Weitere Informationen über das Präventionsangebot erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Externer Link: http://werde-gesund.info/therapie/Nordic-Walking.htm


Bad Pyrmonter Naturmoor

In kaum einem anderen Bundesland nehmen Moore einen so großen Raum wie in Niedersachsen ein. Weite Teile der Talsandebenen, aber auch tiefere Teile der Marsch sowie Gebiete der Geest bestehen aus Mooren.

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Flachmoore haben sich auf versumpften Talniederungen oder im Bereich verlandender Seen gebildet. Die aus solchen Mooren entstandenen Torfschichten können mehrere Meter betragen.

Hochmoore, aufgebaut aus Torfmoosen und Wollgräsern, sind vom Grundwasser unabhängig. Sie entwickeln sich nicht selten aus und auf Flachmooren, wenn der Bruchwald durch ansteigendes Grundwasser versumpfte.

In den niedersächsischen Mooren sind zwei Torfhorizonte meist gut voneinander zu unterscheiden: Auf dem Untergrund lagert der Schwarztorf, bei dem der Aufbau der einzelnen Moospflänzchen nicht mehr zu erkennen ist. Er entstand vor allem in der älteren (Subboreal) und mittleren Wärmezeit (Atlantikum). Ein Grenzhorizont wurde am Ende dieser älteren Hochmoorzeit gebildet. In der darauf folgenden jüngeren Wärmezeit (Subatlantikum) wuchsen viele Moore weiter. Einige bildeten sich sogar neu auf. Aus ihnen entstand so der Weißtorf der jüngeren Hochmoorzeit.

Unter heutigen klimatischen Bedingungen könnten Moore durchaus noch weiter wachsen. Allerdings wird dieses Wachstum durch Entwässerungen, Abbau sowie Kultivierung stark gehemmt.


Hausbesuche

Wenn Sie nicht in der Lage sind in die Praxis zu kommen, dann kommen wir zu Ihnen. Der behandelnde Arzt kann bei Bedarf einen Hausbesuch verordnen. Hausbesuche werden meist bei Bettlägerigkeit oder nach Operationen verordnet. Als Hausbesuch können folgende Therapieformen durchgeführt werden:

  • Krankengymnastik
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Klassische Massage

Abrechnungshinweis: Hausbesuche sind als spezielle Form zur Durchführung der Krankengymnastik verordnungsfähig.